KUNST+SCHUND #64

Kunst+Schund #64
„Heute machen wir mal nüscht“
mit unseren Gästen
Ulrike Gastmann und Friedbert Striewe
LIVE ab 18 Uhr
Radio Blau

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Diesmal widmen wir uns hingebungsvoll dem Thema „Heute machen wir mal nüscht“.
Da das im Radio vor allem für die Zuhörer sehr schwer nachzuvollziehen ist, werden Moderator Schwarwel und seine Gäste Ulrike Gastmann und Friedbert Striewe ihnen wenigstens soweit entgegen kommen, beim Nüschtmachen darüber zu reden, wie man das am Besten tut.
Ob man das beim Gucken französischer Filme zelebriert, beim Lesen, beim Musik hören oder beim Fachsimpeln über Politik – oder ob nüscht machen tatsächlich meint: nüscht machen.
Finden wir es raus.
(Boah, klingt jetzt schon anstrengend! Und das dann auch noch live!)

Wenn sie was machen, machen unsere Gäste ansonsten folgendes:

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Ulrike Gastmann
Ulrike Gastmann entstammt einem alten Thüringer Adelsgeschlecht und flüchtete in den 90er Jahren kurz vor ihrer Zwangsverheiratung mit einem vogelgesichtigen Adelsspross aus dem Hause „Zur Lippe“ nach Leipzig, um dort als unauffällige Studentin der Afrikanistik und Islam-Wissenschaft an der Alma Mater Lipsiensis unterzutauchen.

Erst als in den Medien bekannt geworden war, dass Prinz zur Lippe anderweitig sein Eheversprechen abgegeben hatte, begann sie, leichteren Herzens um Thomaskirche und Gewandhaus zu streifen. Heute setzt sie sich engagiert für die Rechte der großen Schar verarmterostdeutscher Noblesse ein. Ihren bürgerlichen Namen aus Inkognito-Zeiten behielt sie aufgrund ihrer beispielhaften Bescheidenheit bei.

Dies ist zwar alles komplett erfunden, klingt aber bedeutend interessanter als die Geschichte einer behüteten und fröhlichen Jugend in einer Thüringer Kleinstadt zwischen Konfirmandenunterricht, Pionierhalstuch und jugendlichen Simson-Fahrern, gefolgt von einer heiteren und unbeschwerten Studentenzeit in Leipzig. Hier nun bemüht sich Ulrike Gastmann nach ein paar städtischen Seitensprüngen in Berlin und Zürich Kolumnen und andere Textchen schreibend dem aggressiven Wachstum humorresistenter, meinungskopierender und kaltherziger Arschgeigen entgegenzuwirken, indem sie versucht, selbst ein halbwegs angenehmer Mensch zu sein, was ihr im unterschiedlichen Ausmaß gelingt. Ausgleich zum Streben nach diesem harten, moralisch hoch angesiedelten Ziel findet sie gern in etwas Leibesertüchtigung, im Lichtspielhaus bei einem sehr französischen Film oder in einer der eigenen Lesungen, die sie seit einigen acht Jahren mit ihrem kongenialen Bühnenpartner Christian Bosse abhält.

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Friedbert Striewe
Friedbert Striewe – Senior, Inhaber bei Striewe und Partner
Rechtsanwalt, Wirtschaftsmediator, Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht

Titel Rechtsanwalt
Geburtsdatum 26.4.1958
Geburtsort Schloß Neuhaus
Familienstand verheiratet, drei Kinder, ein Enkel
Anschrift Fichtestr. 3, 04275 Leipzig
E-Mail striewe@striewe.eu
Internet www.striewe.eu; www.klug-striewe.eu

Ausbildung

Nach dem Abitur am humanistischen Gymnasium Theodorianum in Paderborn studierte F. Striewe von 1978 bis 1983 in München und Freiburg, wo er sein Erstes Juristisches Staatsexamen und seinen Referendardienst absolvierte, den er 1986 mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen, das er in der Gruppe der ersten 5% des Jahrgangs abschloß, beendete. Noch im gleichen Jahr absolvierte er die Fachanwaltsausbildung im Steuerrecht.

Berufsweg

F. Striewe erlernte das praktische juristische Handwerkszeug „von der Pike auf“ in einer wirtschaftsrechtlich orientierten Freiburger Anwaltskanzlei

Schon kurze Zeit später übernahm er die Geschäftsführung einer Steuerberatungsgesellschaft. Dadurch war in die Lage versetzt, 1991 die Kanzlei Striewe und Partner in Leipzig zu gründen er, die im Bereich des Wirtschaftsrechts, insbesondere des Insolvenz- und Sanierungsrechts, des Bank- und Kapitalanlagerechts, des Gesellschafts-, Erb- und Steuerrechts besonders ausgewiesen ist. Nach einigen Jahren Tätigkeit für die Treuhandanstalt, bei der er etwa ein Dutzend ehemaliger Ostbetriebe wie z. B. IFA-Vertrieb oder Zündwaren Riesa liquidierte, ist F. Striewe bis heute im Wesentlichen in Leipzig als Insolvenzverwalter und Sanierungsberater tätig. Er gilt als hartnäckig, aber auch als kompromißbereit. Schon 1997 führte er in seiner Kanzlei ein zertifiziertes Qualitätsmanagement ein.

Stark beachtet wurde seine Tätigkeit bei der erfolgreichen Sanierung des Leipziger Krystallpalast Varietés, an dem sich viele Leipziger Bürger beteiligten, und bei der umstrittenen Abwicklung des VfB Leipzig, des ersten deutschen Fußballmeisters. Dabei konnte man erkennen, dass seine Arbeitsweise auf nachhaltige Lösungen abzielt und er seine klar definierte Position auch gegen Widerstände durchzusetzen weiß.

Weitere Aufgaben
Als Mitgesellschafter und -geschäftsführer der Klug-Striewe GmbH, Steuerberatungsgesellschaft, Buchprüfungsgesellschaft ist F. Striewe auch
Mitglied der sächsischen Steuerberater- und der Bundeswirtschaftsprüferkammer.

Er engagiert sich als Dozent im Rahmen der Ausbildung von Wirtschaftsprüfern im Bereich Insolvenzrecht und von Rechtsreferendaren, als Prüfer im 2. Juristischen Staatsexamen, als Vorsitzender des Vorprüfungsausschusses bei der Rechtsanwaltskammer Sachsen sowie in verschiedenen Verbänden und Netzwerken.

Seine über 20-jährige Erfahrung in Wirtschaft, Krise und Sanierung macht F. Striewe sich und seinen Mandanten auch als Krisenberater und Wirtschaftsmediator nutzbar.

Hobbys und Interessen

F. Striewe ist begeisterter Segler und leitet einen kleinen Kunstverein.
Er entspannt sich in seinem Reetdachhaus am Kap Arkona.